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Chronologie einer Krankheit 2024 

Gehe zu Tag 636/30% 16.04.2024

Tag 607/60% 19.03.2024

Chemo Nr. 20

Von 85% auf 60% auf 70%

Die Nacht brachte die üblichen Nebenwirkungen, Übelkeit, Schwindel und nervöse Beine.
Wegen der Beine war ein Neurologe bei mir und hat mir nun ein Medikament verschrieben, das das nervöse Zittern aufgrund der Polyneuropathie unterdrückt. Das soll mir helfen, besser einschlafen zu können. Die Blutwerte sind alle im Normbereich und die Entzündungswerte
C-reaktives Protein (CRP) haben sich von 66mg/l auf 33mg/l halbiert. Was immer noch extrem hoch ist, aber immerhin.

Fentanyl, Tilidin, Novalgin, Oxycodon – was sich anhört wie eine Girl Group aus Griechenland, ist die Ansammlung von Schmerzmitteln und Opiaten, die ich zur Linderung eingenommen habe bzw. hatte

„Hatte“ deshalb, weil ich zurzeit schmerzfrei bin und die Opiate auf eigenen Wunsch abgesetzt habe. Die Entzugserscheinungen sind nicht ohne, aber erträglich.
Wenn es mal wieder etwas schmerzhafter wird, dann nehme ich höchstens noch die Novalgin-Tropfen.

Wie schon bei der ersten Chemo habe ich das Gefühl, dass die zusätzliche Medikation mit Zometa (Bisphosphonat) mir die Schmerzen wieder genommen hat. Wenn sich das bestätigt, werde ich zumindest das Zometa so lange wie möglich infundieren lassen.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Donnerstag der D-Day der Chemoaktivität ist, aber beim letzten Mal waren die Nebenwirkungen eher erträglich.

„Krebs ist wie ein Picknick im Regen… man muss das Beste daraus machen!“

Tag 623/85% 03.04.2024

Chemo Nr. 21

Nun ist das nächste Lebenselixier in mir drin, diese löbliche Bezeichnung deshalb, weil ich einen Tag vor der Chemotherapie extreme Gelenkschmerzen im Beckenbereich hatte.
Kaum habe ich das Knochenmedikament Zometa bekommen, sind die Schmerzen verschwunden.

Jetzt warte ich wieder auf die Reaktion dieser Chemotherapie. Die letzten Therapien haben kaum negativ reagiert, so dass ich sehr optimistisch bin.

Da mein Leben irgendwie weitergeht und mein Lebensmut und meine Lebensfreude ungebrochen sind, habe ich mich entschlossen, mein altes Hobby, die Fotografie, wieder zu aktivieren.

Es hat keinen Sinn, sich nur auf die Krankheit zu konzentrieren, solange warmes Blut in meinen Adern fließt, werde ich aktiv am Leben teilnehmen, basta.

Hier eine kleine Auswahl meiner damaligen ersten Gehversuche

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Tag 636/30% 16.04.2024

Chemo Nr. 22

Von 90% der gefühlten Gesundheit auf 30%. Die 22 Chemo hat leider wieder voll zugeschlagen.
Letzte Woche bin ich noch in Summe 34km am Gardasee gewandert und gestern konnte ich nicht einmal eine 5cm Stufe ohne Schmerzen begehen. Solche extremen Knochenschmerzen hatte ich zuletzt im Februar. Vielleicht liegt es auch am Wetter, denn der erneute Kälteeinbruch hat auch im Februar schon eine Rolle gespielt.

Jetzt nehme ich wieder die Schmerztabletten (Oxycodon), die ich abgesetzt hatte, bis die Schmerzen erträglicher sind. Leider bekomme ich das Zometa nur alle 4 Wochen, denn dieses Medikament nimmt mir die Schmerzen. Jammerschade kann es nur alle vier Wochen verabreicht werden.

Der Kampf geht weiter

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