Die Retro Tour

Das was jetzt kommt war eine reine Bauchentscheidung, zu gut dass ich einen habe.
Beabsichtigt war das wir unsere ursprünglich geplante Route in Koblenz neu starten.
D.h. wir fahren so über 5 Tage in Richtung Koblenz und von dort weiter nach Bingen
am Rhein. So war der Plan. Es wird die Tour der vergangenen Urlaube
Vorgeschichte:
Der Stellplatz in Vaison-la-Romain war sehr schön

Stellplätze – Spherical Image – RICOH THETA

Jedoch; wie schon erwähnt; fuhren wir nach Nyons und dieser Stellplatz war ebenfalls nicht
schlecht aber die „Wattewolken“ von den Pappeln machten uns fertig. Es war nicht möglich
die Schiebetür bzw. ein Dachfenster zu öffnen, überall waren diese „Nasenkitzler“ und das war
unerträglich. Also ergriffen wir den Plan und fuhren auf den Stellplatz in
Saint-Georges-d’Espéranche der ist kostenlos und ist ein idealer Dreh-und Angelpunkt für
weitere Forschungsreisen, egal ob in Richtung Süden oder Norden.
Als wir dort die von mir neu entworfene Busdusche erprobten, die übrigens hervorragend
funktioniert, mussten wir, dank Internet feststellen das das Wetter in Deutschland immer
noch mehr als erbärmlich voraus gesagt wurde, folglich gab es abermals einen Plan „C“ …..
Cinque Terre war das neue Ziel. Übrigens ist dies auch die Rätsellösung.
Camping Acqua Dolce dort fuhren wir in 6 Stunden und 530km hin. Noch Fragen? Ich liebe
die Vorteile der Wohnmobilität und der digitalen Welt, wer analog unerwegs ist muss halt
frieren und wird nass aber ich glaube das schwatzte ich schon.
So kurz vor 15Uhr, idealer Zeitpunkt weil da die Siesta vorbei ist, kamen wir in Levanto an,
so noch 2.5km und wir sind am Ziel. DENKSTE, es ist Giro di Italia und genau um diese
Uhrzeit war die 4te Etappe in? na wo? in Levanto. D.h. alle Straßen waren gesperrt und
der nette Carabinieri sagte uns dass wir bis ca. 17Uhr warten müssten.
Die Cinque Terre ist ein Eldorado für Wanderer und Mountainbiker dementsprechend sind
diverse  Campingplätze schnell rammelvoll. So auch unser Favorit Camping Acqua Dolce.
Gezwungenermaßen standen wir nun vor der Straßensperre und geziemen zu warten bis die
gedopten Radler ihre Runde gedreht haben. Vor uns eine riesige Schlange von Fahrzeugen
und darunter Wohnmobile die gewiss den begehrten Campingplatz anzusteuern beliebten.
Um 15.30Uhr folgerte ich das ich die letzten 2,5km auch zu Fuß zum Campingplatz gehen
könnte um schon mal ein Handtuch auf eine Parzelle zu werfen.
Es waren 33Grad als ich stechschrittartig ja fast joggend los marschierte um dem Vorhaben
Nachdruck zu verleihen. Doris wartete derweil im Camper falls sich die Sperrung früher
lichten sollte. Und sie tat es. Kurz vor dem Ziel brannte mir der Schweiß in den Augen als
Doris mich anrief um freudig zu verkünden sie sei schon am Campingplatz und hat für
uns einen schönen Platz ergattert. Nach weiteren 10 Minuten traf auch ich ein und nickte
nur noch ab, mit Tränen in den Augen, vom Schweiß, stellte ich fest das Doris die
Campergene endlich inne hatte, sie hat in meinen Augen den schönste Platz erbeutet den
dieser Campingplatz im Angebot hatte.
Dickes Bussi dafür.
P1060159-1

2 Kommentare


  1. Das könnte doch der Campingplatz im Elsass sein

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  2. NEIN, leider total falsch das wird vorerst nichts mit dem NIX 🙂

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