Rüdesheimer Drosselgasse

Wenn das so weiter geht wird jeden Tag der Bericht so enden wie der
am Tag zuvor. „Aufgrund eine Katzenbesuches ist eine Berichterstattung
nicht möglich“.
Den Schmusekater erwarb ich bei den Stellplatzbetreibern vom Wohnmobilpark
diese feierten ihr zehn Jähriges Bestehen und luden alle Gäste ein mitzufeiern.
Heute gab es nichts zu feiern und deshalb sah ich mich im Stande den Bericht
von gestern nachzuholen.
Gleich nach dem Frühstück radelten wir zum 3.6km entfernten Bingen um von
dort aus mit der Fähre nach Rüdesheim umzusetzen.
Die Hin und Rückfahrt kostet schlappe 4,50€ pro Person und dauert 15 Minuten.
Diese Personenfähre fährt alle stunden und somit perfekt für uns.
Die Fahrräder ließen wir in Bingen stehen da es in Rüdesheim wenig Sinn machen
würde diese mitzunehmen.

Der Kahn war mit 6 Personen kaum gefüllt und wir zweifelten schon ob dieser
Mythos „Drosselgasse“  wirklich nur einer war.
Nachdem wir von Bord gegangen waren spazierten wir schnurstracks, vorbei an
etlichen Kitschpalästen, zur sagenumwobene Drosselgasse.
Ok, sie ist wirklich süß und es erschleicht einen das Gefühl im achtzehnten
Jahrhundert angekommen zu sein.
Wenn da nicht die Massen von Asiaten gewesen wären, als nicht belesener
Tourist könnte man meinen dass die Drosselgasse eigentlich so
斑鸠小巷拼写 geschrieben werden müsste.
Plötzlich meldete mein Kater wieder Durst an und so gönnte ich
ihm einen trockenen Riesling aus Rüdesheim.
Ich liebe den Geschmack dieses süffigen Weines.
Im Großen und Ganzen ist Rüdesheim sehr touristisch fixiert und
verliert damit den Charme den es eigentlich hat.

Später am Abend war wieder Fütterungszeit vieler Kater und Katzen
es gab Unmengen Grillfleisch, Bier vom Fass und reichlich Wein.
Die Speicherung der Getränke in zu verschwendende Gehirnzellen
half mir die Gesanges einlagen manch einer absonderlichen
Camper Klientel zu ertragen. Meine Fresse haben wir in Deutschland
viele Volkslieder.
„Nur nach Hause, nach Hause wollen wir nicht….“

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