Meine Sechs Sinne

Heute wurden alle meine Sinne aufs intensivste verwöhnt

– der Sehsinn (Augen)
Es ist gar nicht so einfach bewusst zu erkennen was man sieht doch wer seine Augen
öffnet wird spüren das die Natur das schönste ist was man je gesehen hat.
Schwäne und Enten gleiten friedlich und lautlos nebeneinander her.
Das Schilf bewegt sich im Rhythmus von den der Bote erzeugten Wellen.
Und der Himmel hat eine so intensive, klare blaue Farbe die ich so nur aus unbeschwerten
Kindertagen kannte.
Die Sonne glitzert und funkelt silbrig und bezaubernd im See das ein Diamant nur einen
Moment dieses Schauspiels einschließen kann.
Was die Sonne tagsüber zauberte wiederholte der Halbmond bei Nacht. Die vielen
Straßen- und Häuserlichter rund um den See erschaffen eine Atmosphäre als wenn
tausende Kerzen am Horizont lodern.
In mir kam so etwas wie Wehmut, ja gar Heimatgefühl auf.
Leicht feuchte aber freudestrahlende Augen schlossen sich zufrieden für die Nacht.

– der Geruchssinn (Nase)
frischer Kaffee, dampfende Hörnchen und der Geruch von gebratenem Speck
lies meinen Tag freudig beginnen.
Später geleiteten mich der Wohlgeruch vom Gardasee und die nach Gewürzen duftende
Pflanzenwelt tiefer in den Tag hinein. Gegrillter Fisch mit etwas Knoblauch und Zwiebeln
dazu Zitronensaft und qualmende Holzkohle perfektionierte das Geruchserlebnis was nur
Camper als einen wohltuenden Geruch verspüren können.

– der Gehörsinn (Ohren)
Ich höre lachende Kinder, Zikaden und Grillen zirpen bis tief in die Nacht.
Das Wasser vom Gardasee rauscht so angenehm gleichmäßig das ich das Gefühl hatte
mein Puls versuchte es ihm gleich zu tun.
Selbst das monotone Geräusch eines Dieselmotors von einer der Fähren kann ein Gefühl
der Freude produzieren. Das Gefühl von Lebensfreude.
Es sind Menschen dabei die auf der Seele vom Gardasee gondeln um ihn zu erfahren.
Mit fällt gerade eine Zeile von einem Song der Gruppe S.T.S ein
… „irgendwann bleib i dann dort“

– der Geschmackssinn (Zunge)
Gelati, schon der Ausspruch dieses Wortes veranlasst meine Zunge sehr viel Wasser
herzustellen um diese Sahnig-Cremige Erbauung genüsslich weg zu schlecken.
Was bei uns Profan als Eis bezeichnet wird ist hier eine wahre Kunst.
Italien und Gelato, ist Amore, ist dolce Vita, ist ein erregender Zustand den nur
diese Köstlichkeit vollbringen kann.

Den Höhepunkt schlechthin durfte ich zum Abendmahl tafeln. Dieser Gaumenschmaus
ist nicht italienischer Schöpfung sondern entstand von den abgesandten Händen einer
fränkischen Frohnatur.
Ein Tomaten Pesto der nur durch Gottes Gabe so erstklassig schmecken und gelingen kann.
Nicht umsonst wurde sie mit den Namen Maria gesegnet. Entweder man hat es oder man hat
es nicht, sie hat es, unwiderruflich.

Und mein wichtigster Sinn
– der Haut- oder Tastsinn (Haut)
was wäre das Leben ohne Liebe und Menschen die uns
ein Lächeln in das Gesicht zaubern.
Die uns den Alltag vergessen lassen.
Die uns durch ihre schiere Anwesenheit fröhlich machen.
Die so herzenzgut sind sie sogar mich wieder an das Gute im Menschen glauben lassen.
Was für eine Bereicherung für unseren Urlaub und unser Leben.
Zwei dieser Menschen durften wir begegnen.
Maria und Wolfgang ihr seid Schuld das ich Gänsehaut habe
Ich umarme und drücke euch ganz ganz fest.

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