„Mein Kampf“ oder ein Tag auf einem Wochenmarkt in Italien

 

Stunden vor der eigentlichen Veranstaltung fahren Wagenburgen
voll Ware quer durch Italien um die ausgehungerte Klientel mit
frischem Material  zu versorgen.
Sie positionieren sich strategisch sehr berechnend um optimal für
die  Sanfermines gerüstet zu sein.
Die aus Spanien bekannte Stierhatz erlebt hier eine ungeahnte
Dimension. Männer jeden Alters laufen gefolgt von blutrünstigen Damen,
ebenfalls jeden Alters, die Corso del Popolo entlang um den aggressiven
Stoßen deren Hörnern zu entkommen.
Die Gentechnisch veränderte Damenwelt gibt es auffällig häufig in dieser
Provinz deren Ellenbogen ähneln derer eines Stieres dies sie gezielt gegen
einkaufunwillge Herren einsetzen.
Der gehetzte Mann läuft Hilfesuchend vor der Meute davon bis er sich in
einer der Auslagen ohne etwas kaufen zu wollen wieder findet.
Hat die Dame, in der der Regel über 60 und 120 cm groß und eine Damenbart
der viele Bartlose Jünglinge vor Eifersucht erstarren lässt, ihr Opfer erlegt.
Gibt es nur für ihn nur eines, ZAHLEN.
Wir waren frühzeitig auf einem der größten Märkten Venetiens, doch brauchten
wir etliche Minuten um die bestmögliche Einstiegstagente zu finden.
Wenn Du dann „DRIN“ bist es wird es sehr einfach…nicht fragen…handeln…und kaufen.
Doch der Markt hat es geschafft mich zu den folgenden Zeilen zu bewegen.
Wenn ich auf einem Handelsplatz gehe will ich keine Jogginghosen aus Antalya ich
will kein T-Shirt aus Sri-Lanker, ich will landestypische Produkte schmecken, hören,
fühlen und bei gefallen Kaufen.
Und das gibt es eben nur hier in den Nichtkommerziellorientierten Dörfern Italiens.
Danke Italien, Du  bist das bessere Deutschland.

Eines muss ich dennoch loswerden, es scheint diverse Mädels zu geben die
explizit meine Schuhe super finden. Zumindest haben etliche Signorias
die Bindung unmittelbar an der Ferse ständig angetreten.

Grazie mia Madonna

 

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