Ja ich war 12 Teil 5 und Caorle

Das ist der Tag der mein Leben veränderte.
Ich wurde dreizehn und verlor in meinen Augen die Jungfräulichkeit.
Es war schon wieder so ein Tag der für mich unbeschreiblich ist.

Ein Licht in einer Komposition von gelb grün und blau, in einer
Intensität die nicht künstlich herzustellen ist. Es ist zehn
Uhr abends und die Zikaden begleiteten mich ab diesem Tag mein
Leben lang. Du wirst Dich ab sofort jeden Sommer, wenn die Zikaden
singen, an die erste Nacht in Deinem Leben erinnern als es geschah…

Caorle, 22 Uhr 23 Grad, der Mond behellt von der Meerseite
her die Skyline die Strandpromenade. Ich durfte noch aufbleiben
und rannte nach dem opulenten Mahl Richtung Strand. Wie
mächtig schon damals die Natur war und mich in ihren Bann zog
erfuhr ich in dieser Nacht. Ich suchte mir eine Liege und klappte sie
via Seilzug auf die tiefste Position. So nah war ich den Sternen und
dem Mond noch nie, dazu das gedämmte Rauschen vom Meer und
der musikalischen Begleitung der Zikaden für meine Träume.
Die selbe Idee musste wohl Rosa gehabt haben denn nicht weit von
mir entdeckte ich wippende Füße auf der Nachbarliege.

Es war Rosa, die ihren Walkman lauschte und dazu im Liegen zu tanzen
schien. Das Licht des Mondes verriet unser beide Positionen sodass ich
errötend vernahm das Rosa zu mir rüber sah. Nur gut das um diese Uhrzeit
die Gesichtsfarbe keinerlei Erkenntnis hervorheben konnte.

Frech und zu meiner Freude einleitend dirigierte ihr Zeigefinger die Richtung
die ich einschlagen solle. Zu ihr, auf die Parallelliege denn die war noch frei.

Ohje, jetzt pochte das Blut zum ersten Mal an Stellen die eher zur Entledigung
zu viel konsumierter Limo bekannt war.

Doch ich war, wie Tagen zuvor, wieder in dem Trance das Mädchen meiner
Träume zu sehen. Also sprang ich rüber,  denn das was sich in meiner
Limogegend abspielte war mir sehr peinlich und unbekannt.

Ciao Ffreddi sagte sie und ich… stotterte allo.
„A,  indest du unser odel schön? “ sagte Rosa
auch, sagte ich und wurde so richtig mutig und fügte hinzu“ bei so einer Tochter“.

Da unsere Liegen nicht weit voneinander entfernt waren klatschte sie ihre
Hand, wegen dem gesagtem, mir spaßeshalber aufs Knie was meinem
Limoentleerer nun richtig zu schaffen machte. Ich sah mich zu ihr um und
wir mussten herzhaft lachen. Lachen ist die Basis jeder echten tollen Beziehung.
Doch dem Lachen folgte ein intensiver Blick der dem Mundwinkel seine
Entspannung nahm und den Augen diktierte was nun passieren musste.

Mein drittes erstes Mal

Kurz bevor und unser Lippen trafen schlossen wir die Augen, dass hatte uns
keiner gelehrt so etwas passiert automatisch.

Und dann war es soweit… rotweiche Lippen trafen trockene und jungenhaft
unerfahrene Körperteile innerhalb eines Mundes.
Das Höchste der sentimentalen Zungenpartien erkundschaften das Talent
vom gegenüber. Ab diesem Tag war mir klar der Limoentsorger hatte viel
mehr zu tun als nur das Getränk vom Vortag zu entsorgen

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