Genua oder bayrisch es is „Ge“ „nua“

Gestern sind wir mit dem Zug erster Klasse nach Genua gereist. Die Fahrkarten
hierfür lösten wir am Vortag an einem Automat direkt am Bahnhof von Levanto.
Ich hätte am liebsten ein paar Screenshots von der Menüführung gemacht.
Die Spontis der Deutschen Bahn würden erschrecken wie einfach und zielführend
es sein kann Tickets zu kaufen.
Es muss nicht immer kompliziert sein um intelligent zu wirken.
Pünktlich In der früh um 8 Uhr ging es los, ja liebe DB „PÜNKTLICH“ und das
sogar in Italien.
Die Fahrt kostet einfach 12€ pro Person und man bekommt garantiert seinen
Sitzplatz dessen Nummer auf dem Ticket vermerkt ist.
75 Minuten später fährt der Zug in den Bahnhof Príncipe ein. Da es zwei Bahnhöfe
gibt empfiehlt es sich diesen zu nehmen. Der Hafen und das Centro Storico befinden
sich in unmittelbarer Nähe.
Während der angenehmen fahrt mussten wir leider feststellen das ein Gewitter
Genua heimsucht und uns wurde bange ob die Entscheidung so glücklich war
diesen Ausflug zu machen.  Sie war es
Sonst wäre es unser erster Regentag in diesem Urlaub gewesen und das musste jetzt
nun wirklich nicht sein.
Als wir aus dem sehr schönen Bahnsteig empor stiegen begrüßte uns erneut die Sonne,
die muss uns verdammt gerne haben.
Genua ist ein Moloch, ein Gigant, ein Wahnsinn. Es brodelt das volle Leben überall
spürt man eine Energie die den eigenen Puls rasen lässt.
Da wir ein wenig überplant waren entschlossen wir uns ein paar markante Institutionen
anzusehen. Direkt nach dem Bahnhof strotzt das Acquario das zweitgrößte Europas
und für 24,-Euro pro Person darf man es auch am  Porto Antico besuchen.
Es ist ziemlich interessant doch der „Wow-Effekt“ blieb aus, abgesehen vom Eintrittspreis.
Anschließend durchquerten wir die Altstadt und mussten bedauerlicherweise feststellen
wie viele Einwanderer aus Lampedusa hier ihr Glück versuchen.
Es hat was Bedrückendes wenn der Eindruck entsteht man befindet sich in einer
südafrikanischen Stadt.
Die vielen Häuser mit enormer Geschichte haben uns mehr als beeindruckt.
Bei einigen standen die Tore offen und der Blick war frei um in das innere
der Höfe zu blicken….aberwitzig was sich dahinter für Arsenale von Gärten und Parks
befinden. Staunen ist in Genua Pflicht.
Nach 6 Stunden schleiften wir uns wieder zum Bahnhof um unsere gebuchte
Rückfahrt anzutreten. Die bezahlten Sitzplätze waren noch frei und wir schlingerten
mit dem ICE nach Levanto. Auf halber Strecke wurden wir vom Schaffner kontrolliert
und höflich befragt warum wir nicht in der ersten Klasse sitzen, schließlich hätten
wir diese ja bezahlt.
Nun ja das wir in der zweiten Klasse saßen war uns nicht bewusst. Egal SITZEN war
alles was wir wollten.
Leider war dies unser letzter Ausflug für diesen Urlaub und deshalb ist es vorerst
„Ge“ „nua“ mit Urlaub.
Im Juli ist die nächste Expedition geplant…ich hoffe euch hier wieder anzutreffen.
Abschließend werde ich, wie gewohnt, eine Zusammenfassung unseres Urlaubes online
stellen.

Ciao mia Amica e Amico

Unser letzter Tag 😭 – Spherical Image – RICOH THETA

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