das kleine Arschloch Winter

Was bitte soll das? Wir sind in den Urlaub gefahren um Sonne und somit neue
Energie für den Arbeitsalltag zu tanken und jetzt das! Schnee und Eiseskälte
hat uns die ganze Fahrt bis Laguiole und Espalion begleitet.

Zwei wunderschöne Städte die jede für sich einen sehr hohen wirtschaftlichen
Status besitzen.Laguiole ist bei Messerliebhabern ein gängiger Begriff, denn dort
werden seit Anfang des 19 Jahrhunderts hochqualitative Messer geschaffen.
Ein Paradies der Verehrer von Schwedenstahl denn das ist der bevorzugte
Werksstoff für dieses in Handarbeit gefertigte Meisterstück. Wer jemals einen
alten VOLVO gefahren hat weiß von was ich rede.
Die Klappmesser soll man z.B. nicht zuschnappen lassen sondern bedächtig
schließen weil sonst die Klinge Schaden nehmen kann. Dies erklärte mir ein
Vertreter der Zunft die zuhauf in diesem beschaulichen Dorf zu finden
sind…äh die Dich finden. Das gewählte Liebesnest zum Übernachten lag
weitere 20Km Richtung Süden in Espalion. Espalion steht bei den Pilgern, die
sich auf den Jakobsweg befinden, wegen der vielen  Herbergen in deren
Terminkalender. Das bekannteste Bauwerk ist die alte Bogenbrücke aus rotem
Sandstein. 1998 wurde es als Teil des Weltkulturerbes der UNESCO
„Jakobsweg in Frankreich“ ausgezeichnet.

Jakob

Eine weitere skurrile Entdeckung war das „Kegeln mit Holzstab“ fragt mich nicht
was und wie das entstanden oder gar wie die Regeln sind i woas des ned.
Es sah sehr spektakulär aus und scheint sehr wichtig für die Stadt zu sein.

Kegel
Kegel2

Wie immer die Städte Frankreichs sind ein Genuss für das Auge

Espalion

Was bitte soll das? Wir sind in den Urlaub gefahren um Sonne und somit neue

Wer im Urlaub ist kennt das Verlangen ein kühles Getränk an einem schattigen
Plätzchen in der jeweiligen Stadt zu sich zu nehmen. Ein viertel Wein wäre
ebenfalls nicht zu verachten. Doch was derzeit beim Wetter abgeht erlaubt es
nicht sich nur ansatzweise mit diesem Verlangen in ein Café zu setzen.
Man würde schlichtweg erfrieren. So etwas haben wir noch nie erlebt und ich
sage es den nicht wissenden unter euch…mich gibt es schon über fünfzig Jahre.
Ohne Wein ohne Bier eilten wir um Stellplatz zurück, auf dem wir übrigens
alleine standen. Warum wohl?
Das Wetter war ja an diesem Tage nicht mal so schlecht doch hat das mit
dem bekannte „Urlaubserweartungseisessenwollen“ nichts zu tun.

Im Wohnmobil, mit aktivierter Heizung, beratschlagten wir wie unseren Plan
der mal ein Plan war weiter gelebt werden kann.
Eines vor weck, die Entscheidung ist gefallen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.