Chioggia, Stadt der Freunde

Jedes neu- und altverliebte Paar oder die die es mal waren
kennen Venedig, die Lagunenstadt die alles verzeiht.
Was ich zu meinem Verdruss nicht wusste dass es einen Pendant
für sehr gute Freunde gibt, Chioggia die Lagunenstadt die Freunde
zusammenführt.

Heute Frühstückten wir noch Croissant mit Konfitüre in Le Lavandou
und am Abend italienischen Rotwein dazu Tiramisu und ein Espresso.

Aber erst mal der Reihe nach. Wir Wohnmobilisten sind wie wandernde
Elenantilopen, von der Figur her eher Gazellen, die durch die Serengeti
Europas ziehen um nach geeigneten Wiesen und Weinen zu suchen.
Ist das erwählte Feld abgegrast und leergetrunken müssen wir weiter ziehen.

Die geplante Route durch die Midi Pyrenäen wurde wegen dem
anhaltendem kalten Wetter und der damit verbundenen Futterknappheit
auf unbestimmte Zeit verschoben.

Es war abermals einer der wundervollen Abende vor unserem Nomadengefährt.
Wenn es uns besonders gut geht neigen wir dazu diese Stimmung der
Welt kund tun zu wollen und alle digitalen Freunde sollen daran teilhaben.
So auch unsere realen Freunde aus Roth die wir durch unsere Streifzüge in der
Savanne kennen und lieben gelernt haben. Wer meinen Blog fleißig mitliest durfte
bei der Entstehung dieser Freundschaft live dabei sein.
Also schrieb ich ihnen eine SMS und fragte wo sie derzeit die Vorräte der Tundra
verzehren. Gleichzeitig fragte ich sie wie der Campingplatz von Chioggia den hieße,
denn die zwei weitgereisten gaben uns den Tipp doch mal hier unser Lager bei
Gelegenheit aufzuschlagen.

Die Antwort kam prompt und nun hatten wir ein Problem? Schließlich sind es gut
800km von unserem Standort weg. Sollten wir uns diese Stadt wirklich ansehen?
ich zitiere mal Wolfgang und Maria
„…außergewöhnlich romantisch mit original italienischem Flair und
außerordentlicher Schönheit…“ und eines weis ich seit unserem Kennenlernen
ganz genau das man deren Expertise voll vertrauen kann.
Ach was Solls, rauf auf den Bock und schnell mal 800 km runter radeln.
Für eine Gazelle ein leichtes Unterfangen.

Das Wetter soll ebenfalls gut werden, besser kann eine Zielauswahl nicht ausfallen
und wir wurden sogar ob unserer Entscheidung endgültig bei unserer Ankunft auf
dem Campingplatz „Miramare“ in Sottomarina einem Vorort von Chioggia bestätigt.
DIE Freunde sind am selben Tag dort angekommen.
Wir hatten das weder abgesprochen noch irgendwie geplant.
Was uns allen vieren allerdings verbindet, das wir fühlten das wir uns
dort treffen werden.

Chioggia Stadt der Freunde, die Lagunenstadt die Freunde zusammenführt

2 Kommentare


  1. Nennt sich das noch Urlaub oder ist das „Flucht“ ?

    Also wir auch Unger, auch Camper aber wir müssen nicht ständig umziehen wir können genießen

    Wie wär ein Tripp nach Norwegen ca. 2000 km so um den Daumen, aber direkte Route ohne Umwege.

    Viel Spaß beim Umziehen.
    Ilse und Gerd

    Antworten

    1. Naja, mit dem Wohnwagen muss man ja auch bei minus drei Grad den gewählten Standort „genießen“.
      Wir nutzen das Gefährt für das es eben gemacht ist, mobil sein.
      Campen bedeutet eben Freiheit und die Freiheit nehmen wir uns dort hinzufahren wo es uns gefällt und nicht dort zu bleiben weil es einem dort gefallen muss.
      Und was soll ich sagen… Es funktioniert

      Antworten

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