„Chioggia“ meine neue Geliebte

Bei Traumwetter sind wir mit unseren Fahrrädern in die sowas von
schönen Altstadt geradelt das ich es immer noch nicht kapiere warum
wir diesen Ort noch nie besucht haben. Hier existiert noch dass Italien
so wie man es erleben möchte. Es werden angenehmste Erinnerungen
aus der Kindheit hervorgeholt die in mir die Sehnsucht nach Bella Italia
wieder geweckt haben.

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Wer den Corso del Popolo zum ersten Mal betritt hat das Gefühl
in einem alten Filmklassiker Anfang des neunzehnten Jahrhunderts
mitzuwirken. Ein Stimmengewirr von unkoordiniert herumlaufende
„Chioggiotti“, geschäftigen Italianisier und vielen alten Damen füllen
die Stadt mit dem Leben dass wir so an diesen temperamentvollen
Volk lieben. Gerade die etwas betagten Ladys die gut und gerne in den
alten Humphrey Bogart Filmen ihren Platz finden würden prägen
das Bild dieser rustikalen Stadt.
Schnatternd und mit diversen Proseccos angeschickert beschallen die
stimmgewaltigen Lollobrigidas die Arkaden Chioggias.
Meine Recherche ergab das die Ehefrauen dieses malerischen
Fischer-Städtchens schon immer am Corso saßen um auf ihre Männer
zu warten die ihre Arbeit als Fischer auf dem Meer verrichten.
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Wenig bis keine Touristen befinden sich in den Gassen und Hinterhöfen.
Es gibt so viel zu entdecken. Über Brücken und enge Gassen wird man
immer tiefer in die Seele der Stadt geleitet. Chioggia ähnelt optisch zwar
Venedig doch geht es hier erheblich gemächlicher zu.
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Kaum zu übersehen ist der allgegenwärtige Fischmarkt. Chioggia ist noch
immer einer der größten Fischereihäfen Venetiens.
Viele Bürger der Stadt leben noch vom Fischhandel, täglich fahren hunderte
Boote raus um die Theken mit Barsche, Seezungen und anderen Fischen
zu bestücken. Unsere lieben Freunde kaufen dort täglich ein und beglücken
uns morgen mit einem Überraschungsmenü…..wir freuen uns narrisch.
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Der Campingplatz Miramare ist ein Familienunternehmen der seid
Generationen an den nächst Jüngeren weiter vergeben wird. Der „Opa“ vom
Platz ist schon stolze 102Jahre alt und radelt jeden Tag durch den Platz um
nach dem Rechten zu sehen.
Diese Herzlichkeit und Gastfreundschaft verspürt man schon beim Einfahren
auf dem Gelände. Ein freundliches „Buon Giorno“ das ehrlicher nicht gemeint
sein kann. Die Sanitären Anlagen sind auf der Höhe der Zeit und für alle
anderen Annehmlichkeiten ist ebenso gesorgt.
Es empfiehlt sich ein Fahrrad mitzunehmen den auf Dauer sind die 5km in
das Zentrum schon sehr anstrengend. Vor allem weil man dort immer und
immer wieder hin will. Die Tage werde ich euch noch mehr Eindrücke
vermitteln denn es gibt reichlich davon.

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